„My home has beautiful eyes.
My Home I AWIN
The cutest nose, the prettiest smile.
My home likes starry nights.
Is short in height and sometimes bites.“
Geschehen rund um den gestrandeten Wal bei Niendorf (24.–26. März 2026):
24. März:
Ein vermutlich junger Buckelwal taucht in der Ostsee auf, zuvor u. a. bei Wismar und Travemünde gesichtet. Das Tier wirkt geschwächt und orientierungslos – ein deutliches Zeichen dafür, dass es sich in einer für Großwale ungeeigneten Umgebung befindet.
25. März:
Der Wal strandet auf einer Sandbank vor Niendorf. Erste Rettungsversuche mit Booten und Technik scheitern. Der Sand ist ungewöhnlich kompakt, das Wasser zu flach, und in der Ostsee fehlen die Gezeiten, die sonst helfen könnten. Die Situation spitzt sich zu – das Tier ist sichtbar erschöpft.
26. März:
Eine große Rettungsaktion beginnt. Einsatzkräfte, Wissenschaftler und Meeresschützer arbeiten stundenlang unter schwierigen Bedingungen. Bagger versuchen, eine Rinne durch die Sandbank zu graben, damit der Wal zurück ins tiefere Wasser kann.
Mit vor Ort sind u. a.:
- Robert Marc Lehmann, der sich sogar selbst zum Wal ins Wasser begibt, um dessen Zustand zu beurteilen
- Fachleute aus dem Deutsches Meeresmuseum sowie weitere Organisationen und Behörden
- Sea Shepherd
Trotz rund 12 Stunden Einsatz kommt die Arbeit nur langsam voran: Der Sand ist extrem fest, Wellen spülen immer wieder Material zurück. Die geplante Rinne wird nicht rechtzeitig fertig.
Am Abend wird der Einsatz aus Sicherheitsgründen unterbrochen – in der Dunkelheit wäre das Risiko für die Helfer zu hoch.
Der Wal lebt zu diesem Zeitpunkt noch, ist jedoch in einem kritischen Zustand.
Meine Einschätzung: Er will leben. Aber selbst, wenn er jetzt schwimmt, bleibt der notwendige Weg zurück in den Atlantik. Die Ostsee ist zu salzarm, zu flach, zu laut, zu warm und bietet nicht ausreichend Nahrung. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er es schafft.
Brokkoli Tree und der Morgen an der Weser




Kleiner Wal, du musst das schaffen. <3



