Glashaus.

„Ich hab‘ ein’n Stein, der fliegt mit Benzin.
Und ich lasse mich von ihm zum Schweigen bring’n.
Ich hab‘ ein’n Stein aus Plastik, er klebt an meiner Sohle.
Er klebt an allem, was ich so aus der Tasche hole.
Ich hab’ ein’n Stein aus Holz, der hält mich noch warm.
Ich mach‘ ein Bett daraus, in dem ich nicht schlafen kann.
Ich hab‘ ein’n Stein aus Pulver und Metall.
Der schützt mich vor dem, was mir Angst machen soll.“

Glashaus I Ingo Pohlmann

Heut waren wir beim Parlamentarischen Meeresabend der Meerestiftung. Es begann mit dem Film „Ocean“ von David Attenborough. Ich kann ihn nur empfehlen. Mehrfach schauen!

Bitte.

Dann ging es in den Parlamentarischen Meeresabend, der es schaffte, in einer Stunde starke Appelle zu senden.

Auf der Bühne sprachen, nach einem Intro von Frank Schweikert und Frank Otto, den Gründern der Stiftung:

Prof. Dr. Mojib Latif: „Warum der Ozean für Klima, Wirtschaft und Gesellschaft systemrelevant ist“

Katja Günther: „Meeresbildung als politische Aufgabe – Erfahrungen und Perspektiven aus Schleswig-Holstein“

Dr. Wiebke Endres: „Die erste Meeresschule Deutschlands – ein Modell für die Bildungslandschaft von morgen?“

Dr. Alica Torkov: „Politischer Zwischenruf zum Tiefseebergbau“

Umrahmt wurde der Abend von Ingo Pohlmann, der seine Meeresliebe mit „Unten im Meer“ und „Glashaus“ unterstrich und zeigte, dass wir alle Verantwortung tragen.

Eine großartige Zusammenstellung! Besonders begeistert waren wir wohl alle von Wiebke Endres und ihrem Konzept der Meeresschulen. Schaut euch das unbedingt an. Das sollte – wortwörtlich – Schule machen.

Ein toller Abend. Danke, für die Einladung!

PS: Die Meeresstiftung feierte auch ihren 11. Geburtstag. Happy Birthday!

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